work in progress 2025 New fears gallery, der betrieb
The historical operating theatre was a place of spectacle, a public performance where human bodies were studied and operated on. Astronomy and medecine being closely related, the body appeared as a mirror of the stars, and operations were also based on the position of the moon. The treatments by Iris Dittler and Agnes Schneidewind are drawings in space, performances for the night, a poetic research and dialogue-based practice. Inspired by anatomical images and experiences, dreams and darkness, as well as the cosmic body, they navigate inside the body, treating each other, the space, the common, and the invisible.
Der historische Operationssaal war ein Ort des Spektakels, eine öffentliche Aufführung, bei der menschliche Körper untersucht und operiert wurden. Da Astronomie und Medizin eng miteinander verbunden waren, erschien der Körper als Spiegel der Sterne, und Operationen richteten sich auch nach dem Stand des Mondes. Die Behandlungen von Iris Dittler und Agnes Schneidewind sind Zeichnungen im Raum, Performances für die Nacht, eine poetische Forschung und dialogbasierte Praxis. Inspiriert von anatomischen Bildern und Erfahrungen, Träumen und Dunkelheit sowie dem kosmischen Körper navigieren sie im Inneren des Körpers und behandeln sich gegenseitig, den Raum, das Gemeinsame und das Unsichtbare.
Konzept & Performance: Agnes Schneidewind & Iris Dittler / Support: New Fears Gallery / Die Residency wird unterstützt von ACT OUT, einem Projekt der IG Freie Theaterarbeit, gefördert aus Mitteln des BMEIA
photocredits Iris dittler & agnes schneidewind, july weber